Afrikanische Schweinepest rückt Deutschland näher – Etwa 60 Kilometer von der deutschen Grenze | WELT

Die Afrikanische Schweinepest wurde bislang aus Osteuropa gemeldet. Jetzt wurde das Virus bei Wildschweinen in Belgien gefunden – nur 60 Kilometer von der deutschen Grenze entfernt. Schon ein weggeworfenes Wurstbrot kann fatal sein.

Angesichts des ersten Falls der Afrikanischen Schweinepest in Westeuropa wächst in der EU die Sorge vor weitreichenden Folgen der Seuche.

Etwa 60 Kilometer von der deutschen Grenze entfernt, in der südbelgischen Region Wallonien, wurde das Virus bei zwei Wildschweinen festgestellt. Das bestätigten belgische Behörden.

Die EU-Kommission fordert die strikte Einhaltung von Vorsichtsmaßnahmen. Frankreich warnt vor gravierenden wirtschaftlichen Folgen.

Die Bundesregierung sieht sich gerüstet – und die Verbraucher ohnehin: „Die Afrikanische Schweinepest stellt für den Menschen keine Gesundheitsgefahr dar“, erklärt Professor Andreas Hensel vom Bundesinsitut für Risikobewertung.

„Der Erreger ist nicht auf den Menschen übertragbar.“

Weder vom direkten Kontakt mit kranken Tieren noch vom Verzehr von Lebensmitteln, die von infizierten Haus- oder Wildschweinen stammen, gehe ein Risiko für die Gesundheit aus.

Die Afrikanische Schweinepest wurde demnach in der Gemeinde Étalle entdeckt – im Dreiländereck Belgien, Frankreich und Luxemburg. Sie ist eine schwere Virusinfektion, die ausschließlich Schweine – Wild- und Hausschweine – befällt und für sie meist tödlich ist.

Lähde: Afrikanische Schweinepest rückt Deutschland näher – WELT

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